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hatte jenes geisterartige, gläserne Anssehen, dassich nur bei großem körperlichen oder geistigen Uebel-bcfinden zeigt, und das, nach den abergläubischenMeinungen einiger Völker, auf einen geheimniß-vollen und überirdischen Verkehr mit den Weseneiner andern Welt deutet. Aus diesen Zuständender Verzückung konnte er bisweilen plötzlich auf-fahren und ein vorher abgebrochenes Gespräch wie-der anknüpfen, als wäre ihm die lange Dauerseiner Träumereien ganz unbewußt. Oder auchkonnte er leise von seinem Sitz aufstehen und sichin sein Gemach zurückziehen, von wo er dann die-sen Tag über nicht mehr hcrvorkam.
Aber der Leser muß wohl beachten, daß andiesen seinen brütenden Zuständen, von welcher Artsie immer seyn mochten, nichts Erkünsteltes oderGemachtes war. Nichts von der theatralischenSchwermuth und den Anwandlungen von Starr-sucht, welche junge Gentlemen, in Lara und LordByron verliebt, so gewandt darzustellen wissen.In Wahrheit, nie gab es einen Charakter, derfreier von dem Gesuchten irgend einer Art war.Sein Buch — eine sonderbare, wilde Erzählung,aus Leidenschaft und Reflexion gemischt, — warvielleicht zu originell, gewiß zu tiefsinnig, um demgewöhnlichen Romauleser zuzusagen. Es gewannfür sich selbst keine Popularität, aber es erwarbdem Verfasser einen sehr geachteten Namen. Auchflößte es Jedem, der es las, ein unbestimmtes und