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unbeschreibliches Interesse ein, den Schöpfer einesso eigenthiiinlichen Werkes zn sehen und zu kennen.
Tr selbst war der Erste, der über dieß Inter-esse lachte und es verspottete. Er zog sich voraller Bewunderung und aller Theilnahme zurück.In dem Augenblick, wo sich ein Schwarm um ihnversammelt hatte, und jedes Ohr auf die Wortelauschte, welche seinen schönen Lippen und einem sosonderbaren und dichterischen Geiste entquollen,machte er sich das Vergnügen, eine Ansicht zuäußern, die ganz mit seiner Schrift im Widerspruchstand, und den Eindruck, den er dort hervorgebrachthatte, zerstörte. Doch nur selten setzte er sich die-sen Schriftsteller-Verhören aus. Er gieng seltenwohin, außer zu Lady Roseville, und auch da ließer sich nicht leicht öfter als Einmal in der Wocheblicken. Einsam, eigenthümlich nach Gemüth undLebensweise, lebte er in der Welt, wie einmit ganz fremdartigen Gegenständen beschäftigterMensch, und als hätte er ein von seinen Mitgc-schöpfen ganz abgeschnittenes Daseyn. Er war lu-xuriös nnd glänzend, mehr als alle Menschen, abermehr in seiner Lebensweise, als in seinem Ge-schmack. Seine Tafel seufzte unter einer Last vonGold, selbst für einen Fürsten zum täglichen Ge-brauch zu köstlich, aber er hatte kein Vergnügen andessen Anblick. Seine Weine und seine Schüsselnwaren die auserlesensten, aber er kostete sie kaum.Und doch war er, was widersprechend scheinen