Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
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oder schlimmem / wird der Leser sehen, wenn derGang der Geschichte gerade auf solche Punkte fuhrt.

Glanville sah ich fortwährend. In guter Stim-mung war er ein unterhaltender, obwohl nie einoffener und mittheilsamcr Gesellschafter. SeinGespräch war dann lebhaft, doch ohne Witz, undsarkastisch jedoch ohne Bitterkeit. Ich war auchreich an filosofischen Reflexionen und zierlichenSentenzen, welche immer der Unterhaltung neuenSchwung gaben, oder im schlimmsten Fall eineweitere Erörterung gestatteten. Er war ein Mannvon außerordentlichen Fähigkeiten, von tiefen Ge-danken, besaß eine ergiebige, obwohl düstere Ein-bildungskraft und große, mannichfaltige, wenngleichungeordnete Kenntnisse. Er war ein Freund vonparadoxen Behauptungen, und führte sie mit einerFeinheit und Geisteskraft durch, die Vincent, eingroßer Bewunderer von ihm, wie er mich ver-sicherte, noch niemals übertroffen sah. Zu Zeitenbefielen ihn Trübsinn und Niedergeschlagenheit, diebeinahe einer Geistesverwirrung glichen. In solchenStunden war er gewöhnlich ganz schweigsam, undwußte, wie es schien, weder von meiner Gegen-wart, noch von irgend etwas außer ihm.

Nur dann, wenn das Mienenspicl seines Gesichtsaufhörte, und seine Züge ruhig waren, mir dannsah man die finstern und tiefen Spuren früherZerstörung in ihrer ganzen, wahren Gestalt. SeineWange war hohl und farblos; sein Auge trüb, und

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