Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
82
Einzelbild herunterladen
 

82

stets mehr als ein längsterprobter Freund, dennals ein gewöhnlicher Bekannter behandelt; auchverkannte ich den Werth dieser Auszeichnung nicht,denn es mar ihr Stolz, ihr Hans nicht nur glän-zend, sondern auch angenehm zu machen, wozu dieHerrschaft, die sie in der Gesellschaft ausübte, ihrreichliche Mittel darbot.

2m Hans der Gemeinen würde ich immerpflichtmäßig erschienen seyn, wäre nicht ein kleinesHinderniß eingetreten, wobei ich, da es ein sehrwiderlicher Gegenstand ist, so kurz als möglichmich anfhalten will. Ich hatte kaum meinen Sitzeingenommen, als ich ihn schon wieder verlassenmußte; mein durchgefallener Gegner, Herr Lnfton,reichte eine Beschwerde gegen mich ein, wegen un-erlaubter Mittel, wie er es nannte. Gott weiß,was er meinte! Ich bin gewiß, das Hans wußtees nicht; denn sie schloffen mich aus, und erklär-ten Herrn Lnfton für rechtmäßig gewählt.

Eine solche Bewegung war in der FamilieGlenmorris nicht erlebt worden. Mein Oheimbekam den Magenkrampf und meine Mutter schloßsich mit dem Trcmaine und einem Porzellan-Un-geheuer eine ganze Woche ein. Ich für meinenTheil, obwohl im Herzen wüthend, ertrug denUnfall dem äußern Anschein nach ziemlich filoso-fisch, und beschäftigte mich um nichts minder eifrigmit den politischen Gegenständen; mit welcherGewandtheit und mit welchem Erfolge, gutem