Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
72
Einzelbild herunterladen
 

72

nie von Kummer und Leidenschaft nmwölkt gewe-sen wäre: dann dünkte mich, wenn ich ihn soansah, ich habe nie ein so vollkommenes Mustermännlicher Schönheit, in Beziehung auf Körperund Geist, gesehen.

Mein lieber Pelham," sagte Glanville,lassenSie uns recht viel mit einander umgehen; ichlebe sehr einsam, habe einen vortrefflichen Koch,der mir von Frankreich durch einen berühmten

Feinschmecker, den Marcchal von-, zngcsandt

wurde. Ich speise jeden Tag pünktlich um achtUhr, und nehme nie eine Einladung, auswärts zuspeisen, an. Mein Tisch hat immer drei Gedecke,und Sie sind jeden Tag, wenn sie keine bessereUnterhaltung wissen, sicher, hier ein Diner zu fin-den. Was sagen Sie zu meinem Geschmack inmeinem Haushalt?"

Ich kann nur das sagen," war meine Ant-wort," daß ich, da ich so oft mit ihnen speisensoll, hoffe, Ihre Weine werden wenigstens halbso gut seyn."

Wir sind alle," sagte Glanville mit einemleisen Lächeln,wir sind alle nach dem Ausdruckdes wahren, alten Sprüchwvrts: große Kinder.Unser erstes Spiel ist: die Liebe; unser zweites:die Prunksucht, je nachdem unser Ehrgeiz uns ver-anlaßt sie zu äußern. Einige suchen sie in Pfer-den, Andre in Ehrenstellen, Andre in Schmäußenund wieder Andre voici un eiewxle in