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Badezimmer. Die Verzierungen desselben warenvon köstlichem Rvsenfarb; das Bad, anfs allcrfeinsteaus weißem Marmor gearbeitet, stellte eine vonzwei Tritonen getragene Muschel vor. Daselbstwar auch, wie Glanville mir nachher zeigte, eineVorrichtung, welche ein ganz leichtes aber bestän-diges Lüftchen unterhielt, und die leichten, hinund her wallenden Vorhänge, verbreiteten die aller-köstlichsten und ausgesuchtesten Wohlgcrüche.
Durch dieses luxuriöse Gemach wurde ich vondem dienstfertigen und bescheidenen Diener in einviertes Zimmer geführt, in welchem, gegenübereinem Toiletten-Tiscb von massivem Gold, nach-lässig in sein Hauskleid gehüllt, Reginald Elan-ville saß. „Guter Himmel," dacht' ich, als ichmicii ihm näherte, „ist's möglich, daß dies; derMann ist, der ans eigner Wahl seinen Wohnsitzin einer elenden Hütte anfschlng, preisgegeben allden Dämpfen, Winden und Dünsten, welche diefruchtbare Freigebigkeit eines englischen .Himmelserzeugen mag!"
Unsre Begrüßung war äußerst herzlich. Glan-ville , obwohl blaß und mager, schien weit gesün-der, als ich ihn je, seit den Knabcnzeiten, gesehenhatte. Er war, oder gab stütz wenigstens den An-schein, in der fröhlichsten Laune, und wenn seindunkelblaues Auge in Uebereinsiimmung mit derFreundlichkeit seines Mundes anflenctztcte, und seinedles, herrlich geformtes Antlitz strahlte, als ob es