Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
Seite
154
Einzelbild herunterladen
 

151

aber damals ging meines Obeims Absicht nicht da-hin , einen großen politischen Oekonomen auS mirzu machen.

Ich wünsche," sagte er,Dir nur zur Be-kanntschaft mit den Grundsätzen der Wissenschaftzu verhelfen; Du sollst Dich nicht einer strotzendenGelehrsamkeit rühmen können, sondern nur befähigtwerden, dem Vorwurf der Unwissenheit zu ent-gehen; Du sollst nicht neue Wahrheiten entdecken,wohl aber den Jrrtknm aufdeckrn. Ueber die Staats,wirthschaft findet sich, unter allen Wissenschaften,am wenigste» in Büchern, und doch ist sie amschwersten zu handhabe», weil alle ihre höherenZweige, bei der Beschränktheit der darüber vor.handnen Schriften, tiefes Nachdenken erfordern.Das Elcmentarwerk von Mrs. Marsett nebst e i-nigen mündlichen Erläuterungen über einige Ge-genstände, welche fie dort behandelt, wird für un-ser» gegenwärtigen Zweck hinreichen. Dann wünschteich Dir zu zeigen, wie unzertrennlich die wichtigeWissenschaft, welche das Leben der Völker im Gro-ßen betrachtet, mit derjenigen verbunden ist, welchesich auf die Sittlichkeit der Individuen bezieht.Und dicß, Henry, ist das wichtige Endziel. Jetztzu unserm gegenwärtigen Studium."

Und nun, freundlicher Leser, (ich liebe, beiläu-fig gesagt, wie Du schon wirst bemerkt haben, diesealtmodische Höflichkeit der Ansprache), um diesenTheil meines Lebens zu beendige«, der Dich be-