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Dreißigstes Kapitel.
Man muß gestehen, die Schmeichelei kommt Einem,im Angesicht der königlichen Würde, verzweifelt leichtin den Mund.
Briefe von Stefan Montagn«.
Sr ist's! Wie kam er her? Was macht er hier?
Lara.
Ich hatte für diesen Abend (meinen letzten inParis) eine Einladung zu der Herzogin von B—.Ich wußte, daß die Gesellschaft klein seyn, und aus-ser der königlichen Familie nur aus sehr wenigenPersonen bestehen würde. Die Ehre dieser Ein-ladung verdankte ich meiner vertranten Bekannt-schaft mit den-, welche mit der Herzogin sehr
srendschaftlich standen, und ich versprach mir vondiesem Besuch einiges Vergnügen.
Es waren nur acht bis nenn Personen zuge-gen, als ich das königliche Zimmer betrat. DenAusgezeichnetsten von Allen erkannte ich sogleich
für den-. Er trat, als ich näher kam, mit
vieler Anmuth auf mich zu und drückte sein Ver-gnügen aus, mich zu sehen.
„Sie wurden, dünkt mich, vor einem Monatvorgestellt," fügte er mit einem ganz besonders ein-nehmenden Lächeln hinzu, „ich erinnere mich des-sen wohl."
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