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wird mir gelindert, wenn ich in England Aufträgevon Madame erfüllen kann."
„Ich wüßte nichts," sagte sie und dann mitleiser Stimme, damit keiner der Müßiggänger, dieimmer ihren l,eve«s anwohnten, es höre, setzte flehinzu: „Sie werden diesen Abend von mir einBillet erhalten."
Ich verbeugte mich, änderte die Unterhaltungund gieng. Ich speiste auf meinem Zimmer undbeschäftigte mich den Abend mit der Musterung derverschiedenen zärtlichen Briefchen, die mir währendmeines Pariser Aufenthalts zugekommen waren.
„Wo soll ich alle dies« Haarlocken aufheben?"fragte Bedos, indem er eine volle Schieblade öffnete.
„In mein Zcttelbuch!"
„Und alle diese Briefe?"
„Jn's Feuer!"
Ich wollte eben zu Bette gehen, als das Billetder Herzogin von Perpignan an kam. Es lautete also:„Mein theurer Freund!
Denn mit diesem Wort, in unsrer Sprache sovieldeutig, möchte ich Sie wenigstens in der Ihri-gen anredeu. Ich wünschte nicht, daß Sie dießLand verließen, ohne die Gesinnungen zu ändern,die Sie jetzt gegen mich hegen,' und doch kann ichkeine Sprache ersinnen, deren Zauberkraft fle um-»uwandeln vermöchte. Oh, wenn Sie wüßten, wiesehr ich zu bemitleiden bin, wenn Sie nur einenAugenblick in dieß öde und verwelkte Herz hinrin-
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