Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
Seite
62
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dungskraft ersetzen. So begann ich denn zu über-legen, nicht sowohl was ich durch meinen Abschiedvon Paris verlieren, als was ich gewinnen sollte.Erstlich war ich der Ergötzlichkeiten daselbst ziem-lich satt. Kein Geschäft ist halb so ermüdend alsdas Vergnügen. Ich verlangte nach einem Wech-sel siehe da, ein Wechsel bot sich mir au. Dannaber auch, die Wahrheit zu sagen, war ich herzlichfroh, unter einem guten Vorwand der zahlreichenSchaar von tollen Liebschaften, Madame d'Anvillean der Spitze, zu entrinnen; und gerade die Ver-kettung der Umstände, welche von Menschen, diedie Flöte blasen und in Liebe gerathen, als diegrausamste betrachtet worden wäre, betrachtete ichals die tröstlichste.

Es war noch ein Umstand, der mich mehr alsirgend etwas Anderes mit meiner Abreise aussöhnte.Ich hatte mir während meines Aufenthalts in Pa-ris, unter halben Witzlingen und ganzen Wüstlin-gen eine gewisse nicht eben Plumpheit aberdoch Unfeinheit, eine gewisse Derbheit des Ausdrucksund Gedankens angcwöhnt, die, obgleich nnbedeu-tend und leicht abzustoßen, doch einigermaßen meineAnnäherung an das Ideal, das ich zu erreichenwünschte aufhielt. Ich wüßte nichts Geeigneteres,die Sitten abzuschleifen, alS Verkehr mit dem Fest-land; brächte Einen nicht dieser Verkehr auch mitLen englischen Vcbsvclies in Berührung. EnglischeLiederlichkeit ist immer roh, und au der Liederlich-