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keit ist nichts ansteckender als ihr Ton. Wennman einmal die Leidenschaften entfesselt hat, so kenntauch der Anstand keine Rücksichten mehr, und mannimmt von Denjenigen, in deren Gesellschaft manjenen fröhnt, immer auch das mit solchem Dienstezusammenhängende äußere Benehmen und Verhal-ten an.
Ich war, wie dem Leser wohl bekannt ist, zueifrig auf meine Ausbildung bedacht, als daß ichnicht eine solche Gefahr der Entartung sorgfältighätte vermeiden sollen, nnd deßhalb tröstete ich michselbst mit großer Leichtigkeit über die Lustbarkeitennnd die Gesellschafter, denen ich entsagen sollte.Da nun mein Beist alles Kummers über die Ab-reise sich entschlagen hatte, vermochte ich vorwärtsnach den Vortheilen zu schauen, die mich bei mei-ner Rückkehr in England erwarteten. Meine Vor-liebe für Anregung und Wechsel machten eine Wahl,bei der sich die Bedeutung des Kampfes mit derGewißheit des Erfolgs verband, zu einem sehr an-genehmen Gegenstand ahnungsvoller Entwürfe.
Auch war ich um diese Zeit des Frauendienstesmüde, und gern bereit, ihn mit dem gewöhnlichenGegenstand männlichen Ehrgeizes zu vertauschen;meine Eitelkeit flüsterte mir zu: der Erfolg, denich dort gehabt, sev ein günstiges Vorzeichen fürdas Gelingen meiner neuen Plane. Nach meinerRückkunft in England, auf einem neuen Schauplatzund bel einem veränderten Streben, gedachte ich