Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
Seite
41
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der Zartheit, der Liefe und Wahrheit dieser Ge-danken selbst; wenn Lord Eduard sagt:der Wegder Leidenschaft hat mich zur Filosofie geführt,"so schärft er damit in diesem einfachen Satze einetiefe und nnwidersprechliche Wahrheit ein. DieseBen>erkuligen vornemlich sind es, welche in denSchriften Rouffeau's das Gepräge der Wahrheitund Natur an sich tragen. Zu sehr mit sich selbstbeschäftigt, um sich lebhaft in andre Charaktere hin-einzuoersehcn, besaß er doch eben in Folge diesesGelbststadiums, Kenntviß von den verborgenstenWinkeln des menschlichen Herzens. Er faßte treff-lich die Triebfedern und die Veranlassungen derHandlungen, aber ihm fehlte die Geduld, um mitFleiß und Ausdauer die allmählige Entwicklungihrer Wirkungen nachzuwsisen. In ihrer Geburts-stätte belauschte er die Leidenschaften, aber er ver-mochte nicht, sie nach außen zu verfolgen. Erkannte die menschliche Natur im Allgemeinen, aberkeinen einzigen Menschen. Und, wenn er eine Be-merkung, eine Reflexion macht, so lenck tet sie Jedemsogleich als wahr ein; aber will er diese Reflexionzergliedern;, wenn er Folgerungen macht, schließtund zu beweisen versucht, so entfernt man sich vonihm als nnnatüklich, oder verwirft ihn als falsch.Und so thnlt er jenen, von ihm andern Filosofeuvorgeworfenen allgemeinen Wahnsinn: zulaugnen,was ist, nnd zu erklären, was nicht i st."

Hier entstand eine kurze Pause.Ich glaube,"