Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
Seite
23
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jetzt zu den schöngeistigen Unterhaltungen der Her-zogin von D s, oder des Grafen -,nd

dann zu der ficbcrisclien Aufregung des Spielhau-ses. So machte ich die Runde mit einer durchWechsel immer rege gehaltenen Vergnügungslnst;nirgends empfand ich Uederdruß, überall traf ichetwas, das mir zusagte; im Besitz einer guten Ge-sundheit, die jeden Erceß, j?de Aufregung aushalt,lind der Jugend, die sie mit reizenden Farben aus-malt, schlürfte ich mit^unersättlichen Lippen denvollen Becher der Lust, den mir diese bezauberndeHauptstadt darreichte.

Ich habe noch wenig von der Herzogin vonPcrpignan gesagt; einige Nachricht über diese Damemöchte hier wohl an ihrer Stelle seyn. Seit demAbend, da ich sie beim Gesandten traf, hatte ichihr die ununterbrochenste Aufmerksamkeit gezollt.Bald hatte ich entdeckt, daß sie eine sonderbare Artvon lU»i5ou mit einem Attache hatte, einemkleinen übelgebauten Gentleman, mit hohen Schul-tern und blaß von Angesicht, der einen blauen Rocknnd eine lederfarbige Weste trug, schlechte Versemachte und sich schön dünkte. In ganz Paris sagtemau, sie sey übermäßig in diesen jungen Mann ver-liebt. Ich meines Orts, hatte ihre Bekanntschaftkaum vier Tage gemacht, als mir die Unmöglichkeitklar wurde, daß sie in irgend sonst etwas unaus-sprechlich verliebt seyn könne, als in eine Austern-Pastete nnd Byrou's Corsar. Ihre Seele war die