Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
Seite
22
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Haus, seinen guten Ruf aber schmeichelt überallseiner Eitelkeit, so wird er euch verzeihen! Ueber-häuft Einen mit Wohlthaten, überschüttet ihn mitLiebcscrweisungen, aber reiht seine Selbstliebe, sohabt ihr aus dem besten Menschen einen Undank-baren gemacht. Er wird euch verletzen, wo er kann;ihr könnt ihn nicht.darum schelten; ihr selbst habtihm das Gift cingeflößt. Dieß ist der Grund, wa-rum man bei Erweisung von Gefälligkeiten nichtimmer auf Dankbarkeit rechnen darf. Es muß schoneine hohe Seele seyn, welcher die Dankbarkeit nichtein peinliches Gefühl ist. Willst du dir Wohlwol-len erwerben, so wirst du es klüger finden, Gunstzu empfangen, selbst zu erbitten, als solche zu er-weisen; denn die Eitelkeit des Gebers ist immergeschmeichelt, die des Empfängers fast nie.

Doch, zurück von dieser unerwarteten Abschwei-fung ! Ich hatte in der letzten Zeit wenig mit Eng-ländern verkehrt. Die Empfehlungen meiner Mut-ter hatten mir den Zugang in den besten französi-schen Hausern geöffnet, und ihnen waren meistmeine Abende gewidmet. Ach! was war das füreine glückliche Zeit, als mein Wagen mich am Thordes kodier cke c»iicgl erwartete lind mich rasch vonBesuch zu Besuch führte, so verschieden in Art undAbstufung, je nachdem mir die Laune es eingab;jetzt zu Len glänzenden Soiree- derMadameDeoder zu den sppsrtemerils SN troi-i^aie einer minderberühmten Jüngerin der Zerstreuung und des Lcsrte;