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des Denkmal des Einflusses, den Religion undGemeingeist erzeugen. Ritter und Mönch wardas Ehrwürdigste, was jene Zeiten kannten —welch einen Eindruck mußte es Hervorbringen, alsRitter und Mönch in eine Person zusammen-schmolz? Wenn schon der weltliche Ritter aufder höchsten Stuft der Ehre stand, wie mußte erstder geistliche Ritter, der Ritter Ehcisti geachtetwerden? Wahrend der weltliche, nach beendigterFehde, auf seiner Burg, im Schooßc seiner Familieder Ruhe genoß, sich an Jagd, Turnier, am Har-scnspiel der Minnesänger, mit Damen, den Spaßender Hofnarren und den Pokalen der Rittergenossenergötzte — mußte der Geistliche, allen Freuden ent-sagend, dem strengsten Gehorsam den stolzen Sinnunterwerfen, ärmliche Kost und Strohlager mit demBruder thcilcn. Mit den Waffen wechselten diefinstern Gelübde des Mönches — Einsamkeit, Still-schweigen und Gebet.
Diese Ritter waren die beste Stütze der Königevon Jerusalem, besser als das größte, stets derZucht entbehrende Heer der Kreuzfahrer. Sie un-terhielten beständig den kleinen Krieg, und dies miteiner Mannszucht, wie nur die Fesseln der Kuttezu lehren und zu behaupten vermochten.