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2 (1837) Von 1640 bis 1688
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343
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Die Schweden ln der Mark.

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fach bedrückten zahlreichen Protestanten dem Kaiser große Be«sorgnissc. erregten. Hatte sich doch für diese der Kurfürst öf-ters verwendet und noch vor kurzem an seine Rechte auf Jä-gerndorf erinnert. Daher wurden nicht sowohl, wie man vor-gab, für den Kurfürsten, als zur Sicherung Schlesiens dorteinige Truppen unter dem General Cob zufammengezogcn,allein seine Bitte um 100, ONO Gulden und um die BesetzungKrofsens und Frankfurts durch kaiserliche Truppen abgeschla-gen '), auch sein Antrag, ihm das schwedische Pommern, andessen Eroberung ihn früher die Kaiserlichen gehindert, nun-mehr» zu gewährleisten, und Bremen dem Könige von Däne-mark und den Herzogen von Lüneburg zu sichern, wogegender Kaiser das Elsaß erhalten solle, ebenfalls abgelehnt. Erstellte nun vor, zur Vcrthcidigung Deutschlands zu den Waf-fen gegriffen, ohne an eine Belohnung gedacht zu haben, abernachdem Schweden den Frieden gebrochen und sein Land ver-heert, verlange er Vorpommern und wenigstens Stettin undden schwedischen Antheil von Hinterpommern, weil das abernicht zur Entschädigung ausreiche, die Genehmigung zur Ein-ziehung der Malteser-Commcnde Sonnenburg und der Cano-nicate von Magdeburg, Halberstadt, Minden und Camin, auchEntschädigung von den Bischöfen von Köln und Münster, weildiese die Verbeerung Cleves verursacht hätten. Dafür bot erdem Kaiser und Spanien einen ewigen Bund und Aushebungseiner Ansprüche auf Jägerndorf. Es wurde ihm erwiedcrt:der Kaiser werde die Eroberung Pommerns gern sehen, Manchewürden aber meinen, er werde zu mächtig werden, auch dieübrigen Verbündeten würden an der Beute Theil nehmen wol-len. Auf bestimmte Zusicherung wollte sich der Kaiser nichtcinlassen ^).

Auch vom Reiche war nichts Nachdrückliches zu hoffenund die kaiserlichen Minister verschoben alle Unterstützung ausdie Zeit, wann der Kurfürst die Schweden wirklich angegriffenhaben würde, weil sic sich durchaus nicht vorher überzeugenkonnten, er werde etwas Ernstliches gegen sie unternehmen.

1) Wsgoer p. 371. pnkenäork XIII. H 11 lf.

2) kllfssäors XIII. Z. 4S.

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