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2 (1837) Von 1640 bis 1688
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Buch IV. Viertes Hauptstück.

25. u.27.März

20. Mai2. Juni1666

März

1666

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um den Abschluß des Friedens zu verhindern. Der König Karl!empfand aber das Unternehmen des Kurfürsten Friedrich Wil-1Helm gegen den Bischof von Münster sehr übel. Ohngeachtet ßdieser sich entschuldigte, nur wegen des bedroheten Cleve ge- >gen den Bischof aufgetreten zu sein, erklärte der König sein «Bündniß mit ihm für erloschen '). Der Bischof von Münster iaber wendete sogleich um und zeigte sich, von England ver- Ilassen, bereit auf die französische Seite überzutreten. I

Der Kurfürst suchte sich seinerseits auch sicher zu stellen. ?Er hatte schon Vertheidigungsbündnisse mit den Herzogen von xBraunschweig, der Landgrasin von Hessen-Cassel ^), und der!Krone Schweden geschlossen ^), dann sogar sein Bündniß mi!dem Kaiser erneuert, sich mit Dänemark verbündet') und hätte'sich nun auch gern enger an die Generalstaaten angeschlossen,wenn nicht Johann von Witt damals noch dagegen gewesenwäre, dessen Argwohn von neuem durch des Kurfürsten Ver-wendung für die Einsetzung des Prinzen Wilhelm von Dra-men in die hohen Staatsämter geweckt worden war *). SeinHeer benutzte er, wie wir gesehen haben, zur UnterwerfungMagdeburgs °).

Während sich die Verhältnisse der europäischen Staatenso immer mehr verwickelten, war der Kurfürst glücklich genug,die langjährigen Streitigkeiten mit dem Hause Psalz-Neuburg,welche ihm und seinen Vorfahren so viele trübe Stunden verur-sacht hatten, ihrem Ende nahe zu bringen. Der alte Pfalz-

1) kuksnäork X. §. 18.

2) kukeaäork X. Z. 26. Hat Schöll nicht angeführt.

8) kufcnäorf IX. Z. 70.

4) kukenäork X. Z. 25. Beide Bündnisse hat Schöll unangk-sührt gelassen.

5) ll'Ls traü ss 1. IV. p. 184 u. 274. l.ettrc3 äs lean äe IVittIII. p. 362. Der Kurfürst ging im Mai nach dem Haag und machteVorschläge zu einem großen Bündnisse, welches Witt ablehnte, a. a. O.p. 453.

6> knicke in s. IVIäm. p. 273 meint, die Holländer würden demKurfürsten nicht so viel Geld zur Errichtung eines Heeres gegen den Bi-schof von Münster bewilligt haben, wenn sie gewusst hätten, wozu dasHeer dienen sollte.