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Alle diese Umstände zusammen genommen hatten mick gänzlichum die Gunst des Lord Charles Somerset gebracht und ihn, gegenseine Natur, in dem Grade erbitterc, daß er in diesem Falle un«menschlich handelte. Auf den Brief, worinnen ich ihm meinen Ge«sundheitszustand und die dringende Notwendigkeit meldete, mich Inder Stadt ärztlich behandeln zu lassen, lies er mir ganz kalt durchseinen Adjutanten vom Dienste antworten, er könne nichiS an sei, cnBeschlüssen ändern, würde aber dafür sorgen, daß ich allen nülhigcnärztlichen Beistand erhielte. Nun befand ich mich aber acht biszehn Stunden von der Stadt und der Arzt konnte w'ch nur hoch»stens einmal in der Woche besuchen, wobei er dann Mittel verord«nete, die erst wieder aus der Stadt hrrbeigeschaffc werden mußten,dadurch wurde die ganze Sache unrhunlich. Ich verlor die Geduldbei einer Antwort, die mehr barbarischen Spott als die Bereit«Willigkeit mir zu helfen, auSzutrücken schien, wendete mich in me!«nem Unwillen an den Kolonic-Sekrctair und schrieb ihm: „MeineUnterbringung bei Herrn Baker sei vcrmuchlich sein Werk gewesen.Ich hätte also die Ehre ihm zu melden, daß, weil ich mich durch«anS in der Nähe eines ärztlichen Beistandes befinden müßte/ ichmich ohne Anstand nach der Stadt zu dem Doktor Leisching, demSchwiegervater bcS Herrn Baker, verfügen würde, um mich vondemselben behandeln zu lassen." Er eilte mir zu antworten, daßer ans Befehl Sr. Exccllen; des Herrn Gouverneurs mir zu wissenlhun müsse, wie dessen Instruktion nicht erlaube, mich nach demKap kommen zu lassen.
Aber ich beschloß, nichts darnach zu fragen und schrieb noch«mals an den Kolonie-Sekretair: „ Seiner Zuschrift ungeachtet würdeIch mich doch auf den Weg machen, um nach der Stadt zu kcm«men; man müßte denn Gewalt anwenden mich in Tigerberg ftstzu«halten. Es sei ja nichts leichter, als mich dort am Thore zu ar«recircn und in strengere Verwahrung zu bringen als zu Tigcrberg.Ich würde aber immer so viel dabei gewinnen, ärztlicher Hülse nä«her zu scyn; denn wenn ich auch keinen großen Werth aus dasLeben legte, so hielt ich es doch für eine Pflicht, die Sorge für da-
Grund zn glauben, daß diese für mich doch so traurige Unregel»Mäßigkeit Lord Bathurst besonders zu Herzen gegangen sei, wohlaber bin ich — in der Voraussetzung, Lord Charles richtig bcur»thcilt zu haben — überzeugt, daß sie ihm nahe gegangen sepn unddaß er sie bedauert habe» werde. Ach vergebe sic ihm also auchvon Gründe der Seele gern.