Druckschrift 
11 (1824)
Entstehung
Seite
136
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dort mit meinen würdigen Gefährten die Ehre aller derer aufrechterhalten, welche die Könige umgeben. Man wird nun nicht mehrsagen können, daß cs keine treue Liebe für unglückliche Monarchengebe. Kann man wohl dergleichen Handlungen durch Verfolgungbestrafen, mir darum ein Asyl versagen!? Vernehmen Sie die Wor-te, welche er, der immer groß dachte, mir von dem Felsen seinerLeiden geschrieben hat; Worte, auf welche mein Herz stolz seynmuß:Sei eS nun, daß Sie in Ihr Vaterland zurück- !kehren, sei es, daß Sie an einen andern -Ort gehen, !rühmen Sie sich überall der Treue, welche Sic mir ^bewiesen haben." Hat er mir nicht hiermit einen Anspruch, irin Recht auf das Wohlwollen aller Könige gegeben? Prinz!

Ich begebe mich demnach unter Ihren königlichen Schutz!

Da ich täglichen Zutritt bei dem hatte, der die Welt beherrschte !

und sie mit seinem Ruhme erfüllte, da ich so oft mit ihm sprechen l

konnte, so kam mir der Gedanke, welchen ich auch sofort aueführte,

Tag für Tag nicderzuschreiben, was ich von ihm sehen, was ichvon ihm hören würde.

Hieraus entstand in dem Zeiträume von achtzehen Monaten eineSammlung, die einzig in ihrer Art, aber noch ganz ungesormt, ^unrichtig, unabgeschlossen und noch keinem Menschen selbst dererhabnen Person nicht, welche der Gegenstand derselben warbekannt ist. Man hat mir diese Sammlung weggenommen und ichstelle sie hiermit ebenfalls unter Ihren königlichen Schutz. Ichwage denselben im Namen der Gerechtigkeit, der Wahrheit und derGeschichte zu erbitten.

Möchte Ew. König!. Hoheit die Gnade haben, mich unter demSchatten Ihrer Flügel ein ruhiges Plätzchen finden zu lassen, woich meinen Erinnerungen leben wo ich weinen kann. !

Ich bin mit dem tiefsten Respekt u. s. w.

Der Graf von Las Cafes."

Ich erhielt von Lord Somcrsec als Antwort die Genehmigungder Abreise meines Sohnes mit der ersten nach Europa abgehcndcnGelegenheit. Ich wollte daß er davon Gebrauch machen sollte, ichdrang in ihn, ich befahl es ihm sogar; aber er weigerte sich schlech- ^

tcrdings und schrieb deshalb einen Brief an den Gouverneur, dermir zu große Freude machte und sein Herz zu sehr ehrte, als daß iich mir cs versagen könnte, seiner Erwähnung zu thun. !

Mein Vater, so schrieb er, hat mir eben die Erlaubniß vor« !gelesen, welche Sie mir ertheilcn, nach Europa zurückzukchren; erhac mich gebeten, er hat mir sogar befohlen, davon Gebrauch zumachen.