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11 (1824)
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Geräusch und Aufheben dem abzuhelfen. DnS sei nun, sagte ich,ganz seine Sache. 2ch vertraute ihm mithin unsre Wünsche undverpflichtete sein Gewissen, dafür bei dem Gouverneur zu sorgen.Gleich bei dem ersten Worte merkte ick aber schon seine Verlegen»heit, seine Furcht, sich zu compromittiren; so sehr hatte nun schonder Schrecken sich um unö her gelagert. 2ch habe nie wieder et-was davon erfahren. Sollte er vielleicht cö wirklich nicht gewagthaben, seinen Auftrag auszurichten; oder wollten Sie vielleicht auchhierbei, wie bei so vielen andern Dingen, daß ich 2hnen meineBitten selbst vertragen möchte? Wenn ich cS nicht that, so ge-schah cö aus Verlegenheit, weil Dinge dieser Art so leicht insLächerliche gezogen werden können, und dann in Folge der -Besorg-ntß, daß, wenn man unö die Wahl dieses Seclenarztcs nicht selbstüberließe, eine Wahl, wozu noch mehr Vertrauen alö bei einemkörperlichen gehört, unS am Ende ein Fremder aufgedrungen werdenmöchte, der, ohne uns einigen Trost zusprcchen zu können, von unsvielleicht für einen Aufpasser mehr, für einen Spion in unsrerMilte gehalten worden wäre.

Der Ton der gegenseitigen Noten war so lebhaft geworden,daß Sie dieselben abdrcchen zu müssen glaubten, um das zu ver-meiden, was Sie 2niuricn, wir aber Wahrheit nannten und das viel-leicht das eine wie das andere war. Sie äußerten, daß Sic dieCorrespondenz nicht sortsetzen würden; wir nahmen das für uns ge-sagt an und schreiben von nun an nicht mehr. Freilich behaupte-ten Sie späterhin, daß wir 2bre Meinung falsch ausgelegt hätten,aber daS war ein Streit um bloße Worte. Sie machten Bedin-gungen, wodurch unS die Sache ohnehin unausführbar wurde. Sieverlangten-zum Beispiel von nun an, daß, um eine Klage durchSie an die Regierung gelangen zu lassen, dieselbe von dem Kaisereigenhändig unterschrieben scyn müsse. Wie konnten Sie das hof-fen? Bei wem auf der Welt konnte der Kaiser seine Beschwerdenanbringen? Wo ist ein Tribunal für ihn, wenn es nicht der Rich-tcrstub! der Nationen ist? Der Kaiser kann sich nur bei Gort undden Völkern beklagen. Sind das vielleicht die Klagen, welche manfürchtete, als man sich weigerte ihn schreiben zu lassen, ohne daßes gelesen würde? Die Delikatesse scheint diesen Gedanken aller-dings zu verwerfen; aber welche Bewegungsgründe konnte imnsonst wohl bei einer MaaSregcl haben, die für die Würde beiderhohen Personen gleich beleidigend war? Welche Absicht konnteman ihm wobl unterlegen? 2ch will sie 2hnen entdecken. Erwollte mit Hülfe dieses respeklirtcn Couverts, auf diesem einzigenschicklichen Wege, der ibm übrig blieb, sich Nachrichten von seinerGemahlin und seinem Sohne zu verschaffe» suchen; man fand aber