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Prinz-Regenten, der dasselbe repräsentier und cs mit Ehren thunwill — Sie klage ich nicht an; Sie wären gewiß selbst unerbirt.liche Ankläger, wenn Sie dies Alles wußten! Es müßte Sie em»pören, daß man Ihren Charakter so hcrabwürdigen, daß bei diesengroßen Interessen, da, wo cs sich um Ehre handelte, von einigenGeldstücken Frage scyn konnte! Ist das der Edelmuch, die Kraftund Größe, deren Ihr Euch rühmt? Sind das Eure Gesinnungen?War das Euer Wille? Und doch behandelt man auf diese WeiseIn Euren Namen jenen großen zwanzigjährigen Feind, der, als dieStunde pes Unglücks hereinbrach, Euch hoch genug schätzte, umeben zu Euch seine Zuflucht zu nehmen. Euch den Fürsten vorzu-ziehen, von denen einer sich seinen Freund genannt harte, der an-dere sein Vater war! — War die Frage: L)b man auf jenemunseligen Felsen, Napoleon alS einen Fürsten, oder alS einen ge-meinen Gefangenen behandeln solle, wirklich in dem Sinne EurerGesetze? Paßte sie wohl zu der Sprache Eurer Minister selbst,welche gesagt hatten, daß, die Freiheit ausgenommen, ihm Allesin größter Fülle gereicht werden solle, um diese außerordentlicheLage dadurch zu lindern? Und doch bedrückt man mir einem soschimpflichen Verfahren eben den, für welchen man in Eucrn Zei-tungen Palläste und den prachtvollsten Ucbcrfluß einschifft! Wermag sich dann noch wundern, wenn jene erhabne Person befiehlt,sie mit diesen elenden Kleinigkeiten zu verschonen, wenn dieselbe mitder Hand nach dem Lager des 53ftcn Regiments hinweisend, aus-ruft: „Man lasse mich in Frieden; sobald ich Hunger habe, willich mich unter jene Braven hinsetzen; sie werden den ältesten Sol-' daten in Europa nicht von sich stoßen."
Früher schon hatte der Kaiser, als gleich bei unsrer AnkunftSchwierigkeiten dieser Art eincratcn, gesagt: „Wenn ich nicht Frauenmir mir hätte, so wollte ich mich gern mit der Ration eines Sol-daten begnügen."
Inzwischen ließen Sie Ihre Ersparnisse nach Gefallen eimreten.Man nahm uns Personen ad, die wir zu unsrer Bedienung bedurf-ten und ordnete so empfindliche Beschränkungen an, daß, da wir inder That nichts mehr hatten, als was wir durchaus gebrauchten, wir^ selbst aus Mittel denken mußten, uns zu helfen. Der Kaiser be-fahl also, einen Theil seines Silberwerks zu verkaufen und dieswurde nun ein neuer Gegenstand zum Kummer und zu .Quälereien.Von der einen Seite vergossen unsre Leute Thronen, daß sie Dingezerbrechen sollten, die sie bisher wie Reliquien betrachtet hakten;von der andern» legten sie uns in der Stadl die größten Hindernisseio den Weg und beschwerten sich über uns, daß wir uns erlaube