Druckschrift 
11 (1824)
Entstehung
Seite
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Bedienten Ihre Erklärung anerkannten, ohne daran zu denken, wieehrverletzend diele feierliche Maasrcgel für uns Alle war. Wenn dieGesetze diese Garantie forderten, so standen Ihnen ja eine Mengeindirekte Mittel zu Gebote, um die Sicherheit zu erlangen, welcheSie begehrten!

Wir sahen darinnen nur die berechnete Absicht uns zu ernicdri«gen und zu beleidigen. Wir sagten, man habe uns aus Englandeinen bloßen Kerkermeister zugeschickt. Unsre Herzen verschlossensich, alle Hoffnungen waren nun schon verschwunden und die Breschewar entschieden. Sie zeigten sich bald nicht anders mehr, als miteinem finstern, feindlichen Gesichte; wir wechselten nur unangenehmeWorte.

Sie erwähnten sehr oft, so sagte man uns, und Sie sprachenes auch gegen uns selbst auS, daß wir uns sonderbar über unsreVerhältnisse täuschten. Was will er damit sagen? fragten wir unSeinander, wie können wir unS täuschen? Wir wohnten in den Tui»lcricn und gaben dort Befehle, jetzt aber auf einem Felsen und tra»gen Ketten. Kann man diese Ueberzeugung Täuschung nennen?Sollte er sich vielleicht über die Artigkeiten unsrer Manieren ver-wundern? Will er uns lieber widerspenstig sehen? Findet er etwa»daß wir zu viel Stolz besitzen? Warum sollte dieser nicht natür-lich seyn? Ist es nicht ganz klar, daß dieser bei der Widerwär-tigkeit noch steigen muß? Ist es also nicht vielmehr er selbst, dersich täuscht und seine Verhältnisse verkennt? Weiß er denn nicht,daß die Nachgiebigkeit bei der Macht gesucht werden muß, daß siedieselbe erhöht und ehrt? Sieht er denn nicht ein, daß es ihmkeine Ehre bringen kann, uns zu unterwerfen, wohl aber uns zu-frieden zu stellen, und daß er sich durch sein Verhalten um einengroßen Ruhm in der Geschichte bringt? Begreift er denn nicht,daß wenn es überhaupt schicklich wäre üble Laune zu zeigen, dieSwohl uns, den blutende» Schlachtopsern, am ersten erlaubt seynmüßte. Dem Kaiser Napoleon fehlt nur sein Thron. Ein Un-stern hat ihm denselben geraubt, etwas mehr Glück würde ihn be-seitigt haben. Er hat nur seine irdischen Güter verloren; alle seineerhabnen Eigenschaften sind ihm ja geblieben. Noch immer ist erder Erwählte eines großen Volks, der die kirchliche Weihe, wie dieWeihe des Sieges erhielt, den alle Souveraine anerkannten, vondenen selbst mehrere sein Werk sind! Seine Handlungen sindWunder, seine Monumente bedecken die Erde und seinen Namenkennt die ganze Welt. Seine Einrichtungen, seine Ideen sind be-währt gesunden, sind nachgeahmt worden und glänzen mitten unterseinen Feinden und er hat nur seinen Thron verloren; alles ander«