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das andere für Longwood zu übersenden. Sir Hudson Lowe schienan der Sache viel gelegen zu scyn, und da er deshalb ein anderesArrangement angemessener fand, so wurden wir mit einander einig,daß ich sogleich mein Manuskript in der Hand eines Dritten lassen,jeder Theil davon Abschrift nehmen und dann das -Original mirwieder zugeschickt werden solle. 2ch suchte deshalb jemand, zu des»sen Ehrliebe ich Vertrauen haben könne, und sogleich fiel mir derUnterkommandant General Bingham ein. 2ch adrcssirce daher dasPaquet, mit Zustimmung deS Gouverneurs, an denselben und zwarunter der ausdrücklichen Bedingung, daß es zu gleicher Zeit SirHudson Lowe und dem von dem getroffenen Arrangement unterrich-teten Grafen Bcrtrand mitgetheilt werden solle. Hier iss nun dieSchrift sclbss. Sie enthält allerdings nur Wiederholungen. Aberkann dies wohl anders seyn? Wenigstens wird sie ein zusammen«gedrängtes Resüms gewähren und hoffentlich in dieser BeziehungNachsicht finden. Zudem iss cs aber auch eine Urkunde, die ichnothwendigerweise darlegen muß.
Darstellung unserer Beschwerden zu Longwood.
Mein Herr Gouverneur! — Bei den verschiednen Streitigkei-ten, welche die Umstände meiner persönlichen Verhaftung herbei-führtcn, kamen mitunter Bemerkungen über Longwood vor, welchemir immer wieder eingefallen sind. Sie haben oftmals gesagt, wirwären dorr im 2rrrhume und wollten es auch durch-aus bleiben. 2ch mochte 2hnen antworten so viel mir beliebte,daß das gerade die Bemerkung wäre, die wir tagtäglich über Siemachten, Sie blieben doch, mit der Miene der innigsten Ueberzeu-gung auf 2hrem Satze. Ein andreSmal haben Sie mir gesagt,wir hätten 2hnen unsre Beschwerden zukommen lassen sollen,sie würden sie dann an 2hre Minister geschickt und so selbst be-kannt gemacht haben, was Sie davon persönlich angehe. 2ch habe2hnen dagegen bemerkt, daß meine Briefe, die durch 2hre Händegingen, diesen Zweck vollkommen erfüllt hätten, daß selbst derjenige,den ich an den Prinzen Lucian schrieb und der jetzt der Grund zu mei-ner Verhaftung war, gleiche Bestimmung hatte und diese Briefemir gleichwohl von 2hnen untersagt wurden. Das geschah we-gen der dabei gemachten Reflektionen, sagten Sie mir.Unsre Leiden waren ja aber zum größten Theile moralischer Art,mußten sie dann nicht vor Allem Reflektionen herbeisührcn?
Alle diese Dinge und viele andere dergleichen hätten, um sichvöllig darüber einzuverstchen, eine genauere Entwicklung und zu die-sem Zwecke «ine ordentliche ruhige Unterhaltung gefordert. Doch