hat sich nun schon lange dieses Zeltes erfreu: — und freue sichdesselben noch immer, ober nichc oknc Störung. Die oft sine ernicht, wenn so ein fatale» feindliches Gesicht ibm dorr zu nahe kaui,seine Unterhaltung und sein Diktiren abgebrochen. „Fort, rufte erdann aus, sort in unser Loch! — man beneidet mir die Luft, dieich hier einathme."
„Alles, bis auf die kleinsten Umstände, verrätst den Charakterund die persönliche Stimmung unserS Wächters. Die öffentlichenBlätter worin wir am meisten gemißhandell werden, sind unS zulesen gestattet, dagegen aber andere die sich mit mindercr Feind-seligkeit gegen uns ausdrücken, verboten. Cr läßt kein Buch, daßuns günstig ist, zu unö gelangen, weil ein solches nicht von seinenMinistern komme, aber er beeilt sich uns alle Schmähschriften ge.gen uns aus seiner Bibliothek zuzuschicken.
„Die größte Aufmerksamkeit wendet aber Sir Hudson Lowedaraus, daß ja nur seine Wahrheit nach Europa den Wegfinde. Er wacht mit der größten Acngstlichkeic und Eifersucht dar-über, daß durchaus nichts von der unsrigen nach außen drin,gen möge. Er hält daher alle Reifende von uns entfernt und legtes uns zum Verbrechen aus, wenn wir einzelne Umstände bekanntmachen und daS Nähere von unfern Verhältnissen unter die Leinebringen wollen. Noch unlängst har er mir sagen lassen, daß wennich fortsühre, in meinem gewöhnlichen Tone an meine Freunde zuschreiben, er mich von dem Kaiser wegnebmcn und auS Sankt He.lena fortschicken werde. Ich schrieb nur die Wahrheit, und kann dochnicht sagen daß wir hier glücklich leben und gut behandelt werden.Sollte vielleicht Sir Hudson Lowe seinen Ministern nicht trauen,die meine Briefe nach ihm lesen? — Denn außerdem können sieja dieselben, wenn sie selbst sich von allen unterrxchcec haben, im-mer noch nach Belieben unterdrücken. Dem sei nun wie ihm woi.le; ich habe mir das nicht zweimal sagen lassen, schreibe nun nichtmehr an meine Familie und bin daher für sie rodt. Dieser gegen,wärtiqe Bericht sogar, der Ihnen, gnädigster Herr! durch die Händedes Gouverneurs zukommen sollte, muß nun aus irgend eine heim,liche Gelegenheit warten. Sie können dabei nur gewinnen, dennwahrscheinlich hätten Sie mein Schreiben nie erhalten. Jene heim-liche Gelegenheit wird sich aber gewiß früher oder später finden.Irgend ein großmüihiger Reisender, der ein Freund der Wahrheitist, wird schon dieses Papier, das keine politischen Angelegenheiten,aber wohl Dinge enthält, welche die Ehre seines Landes betreffen,mitnebmen. Er wird damit die Pflicht des rechtschaffenen Mannesund eines guten Bürgers zu erfüllen glauben.