Druckschrift 
11 (1824)
Entstehung
Seite
61
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würdigsten Periode» seines Lebens diktirt. Sankt Helena wird fürdie Geschichte und den französischen Ruhm nicht ganz verloren sevn.Die italienischen Feldzüge und die Expedition nach Egnpten sindschon fertig und in der Thar Werke, ihres Gegenstandes würdig.Ihm, der diese Wunder vollbracht hat, kam es vor allen zu, sieunS zu erzählen.

„Der Kaiser hat Englisch gelernt, gnädigster Herr! und ichhatte die Ehre sein Lehrer zu scyn. In weniger als zwanzig Lek-tionen war er so weit, die Zeitungen lesen zu können. Jetzt ver-steht er schon jedes Buck.

i „Was das animalische Leben fordert, ist hier alles von derschlechtesten Beschaffenheit, oder cs fehlt ganz daran/ Das ist sehrschlimm; nicht allein deswegen, weil in dieser Breite, in dieserColonie dieS nun einmal nicht anders ist, sondern auch, weil wirin Entreprise verpflegt werden, nach einem Concrakcc, wobei aberunsrerseits kein Mensch Aufsicht oder ein Controle führt. Wir ha-ben nie dahin gelangen können, daß man uns die Thierc lebendiglieferte, man erräch leicht warum, noch auch daß man uns anders alSimmer nur für einen Tag versorgte; so daß es uns schon mehrere«

> mal begegnet ist, daß wir mit dem Essen warten mußten, weil die

I LebenSmittel noch nicht angekommen waren, und daß cs wohl gar im

Laufe bcS TngeS an Essen und Trinken fehlte, weil die eine Rationverzehrt und die andre noch nicht angelangt war. Das Fleisch ist

ganz abscheulich, das Brod nicht von unsrer Art, der Wein sehr

oft nicht zu trinken, das Ocl, wobei der Kaiser sehr ekel ist undes gleichwohl liebt, kann, wie wir cs bekommen, gar nicht gebrauchtwerden, und so war es auch bisher unmöglich, guten Liqueur zuerlangen, den man doch so gern gehabt hatte u. s. w. Der Kai-ser, der in Ansehung aller dieser Dinge seit langer Zeit in demGrade verwöhnt ist, daß man cs gar nicht sagen kann und er daSselbst nicht weiß, da er auf alle diese Genüsse nur einen negativenWerth legt, würde cs gar nicht gewahr werden, wenn alles daSvorzüglich gut zu haben wäre, empfindet eö aber dagegen sehr, daßeS so schleckt ist. Er beklagt sich nicht; er würbe mit der Nationeines gemeinen Soldaten fürlieb nehmen, aber er leidet dennoch da-bei und wir leiden noch mehr, indem wir daS mir ansehen müssen«

! Wird man wohl glauben, daß man es bei der Behörde nicht ge-

^ stattete, als wir so aufmerksam waren, ihm diese kleinen Genüsse

ohne sein Wissen verschaffen zu wollen?

„Der Kaiser hat keine äußere Zerstreuung. Er nimmt fastniemand mehr bei sich an. Der neue Gouverneur hat die Besuchemit solchen Schwierigkeiten verbunden, daß sie so gut wie untersagtsind. Der Kaiser har dabei selbst Unannehmlichkeiten gefunden.