Druckschrift 
11 (1824)
Entstehung
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Herr', daß er nie über achtzehn biS zwanzig Minuten bet der Tafelblieb; hier pflegte man länger als zwei Stunden dabci zu sitzen;daö war für ihn nicht auszuhalten. Nach Ablauf einer Stundewurde ihm der Kaffee gebracht, dann stand er auf und ging aufSVerdeck; wir, der Großmarschall und ich folgten ihm gewöhnlich;es war dies der einzige Moment, wo er sich öffentlich zeigte. Erließ dann den Offizier vom Dienst, oder einige Personen vom Me«kier, den Cyirurgus, den Commissair oder den Geistlichen hcrbei-kommen und sprach mit denselben über Dinge die sie ängstigen.2u den ersten Tagen bewies die sämtliche Schiffsequipage vieleNeugierde, bald aber ward bloö Thcilnahme daraus. So wie nuraber irgend etwas vorging, wodurch eine unruhige Bewegung, odereine Unordnung aus dem Verdecke entstehen konnte, so eilten diejungen Zöglinge herbei und bildeten auS eigne», Antriebe auf rechtrührende Weise einen Kreis, um ihn gegen jede Beleidigung zuschützen. Der Kaiser ging stccS bei guter Zeit in sein Zimmer zu»rück und so verstrich ein Tag wie der andere.

„Bei der Ankunft auf Sankt Helena wurden wir, nachdemwir zwei oder drei Tage vor Anker gelegen hatten, in Zames-Town, einer Art Dorf, Colonic oder Flecken von einigen Häuser»,unter denen, da es der jährliche Ankerplatz der indischen Flortc ist,einige größere Gebäude zur Bequemlichkeit der Reisenden aufgcführkworden sind, zur Nachtzeit ausgeichiffr.

„Am folgenden Morgen ging der Kaiser unter Begleitung dcSGenerals nach dem Innern der Insel, um die ihm bestimmte Woh.nung zu besehen. Sie verlangte einige höchst noihwendigc Repara-turen , die jedoch erst nach einigen Tagen vollendet scyn konnten.Der Kaiser mußte also nach 3amcü-Town zurückkehren, wo eineHitze zum Ersticken, wo es ungesund war und wo, ohne von an-dern ungleich größern slnannchmlickkeiten zu sprechen, ihm eine zu-dringliche Neugierde lästig wurde. Er zog vor, drei oder vier Mci-Icn von der Stadt zu scyn und ließ mich noch am nämlichen Abendezu sich kommen. Der wenige Raum in seiner neuen Wohnung ge-stattete nicht, daß jemand bei ihm scyn konnte. Es war eine ArcLusthaus, in einer Entfernung von fünfzig Schritten von dem Wohn,gebäude des Eigenthümers und bestand in einem einzigen Behält-nissc zu ebner Erde, von einigen Fuß ins Gevierte. Der Kai, erließ hier sein Feldbette aufschlagen, und mußte nun In dieser ein-zigen Piece schlafen, sich anziehen, arbeiten, essen und umher spa-zieren. Ick schlief über ihm in einer kleinen Dachkammer, wo ichund mein Sohn kaum Plag hatten, uns hinzuleaen. DcS KaisersKammerdiener schliefen an der Erde, quer vor seiner Thurc. DieFamilie des Hausbesitzers, recht brave gu:c Menschen, wohnce