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scy, ohne dag er sich dessen versehen, mit fortgerissen worden. Manhabe ihn überrasche, seine Maasrcgeln übereilt, das Resultat derlei-ben gefesselt. „Einrs Tages, erzählte er, war ich ganz allein; ichsehe mich noch, wie ich halb auf dem Tische saß, an welchem ichdinirt hatte und eben meine Tasse Kaffee trank, als man mir eckigdie Kunde eines neuen Anschlags trachte. Der Ucbcrbringer dieserNachricht sezt mir mit großer Wärme anscinder, cs scy endlicheinmal Zeit so schrecklichen Accet tace» cjn Ziel zu setzen, cs ff»Zeit denen eine Lehre zu geben, die cS sich zum täglichen Geschäf-le machten, Verschwörungen gegen mein.Leben anzuzeddeln. Manwerde dabei nicht anders zum Zwecke kommen, als wenn man blu-tige Rache an einem derselben nähme. Der Herzog von Enghienmüsse dieses Opfer seyn, denn ihn könne man jetzt bei der Thatertappen, da er an der gegenwärtigen Verschwörung Thcil nähme,schon in Strasburg, auch sogar, wie man glaube, in Paris gewe-sen sey, und dem Plane zu Folge in dem Momente der Explosionvon -Osten her Vordringen solle, indessen der Herzog von Berry inWesten landen würde. Ich wußte, so fuhr der Kaiser fort, damalskaum wer der Herzoa von Enghicn scy; die Revolution hatte michnoch sehr jung getroffen; ich gieng nie an den Hof und wußtenichts von seiner Eristcn». Man unterrichtete mich über alle dieseDinge. Ei, wenn sich dieß alles so verhält, rusce ich aus, dannmuß man ihn feftnchmen und die hierzu nöchigen Befehle geben.Da man dieses voraussehen konnte, so waren die Ausfertigungenschon bereit, ich brauchte nur zu unterschreiben und das Loos desPrinzen war entschieden. Er befand sich ieic einiger Zeit drei Mei-len vom Rheine in den Badensckcn Landen. Hätte ich früher vondieser Nachbarschaft und deren Wichtigkeit etwas gewußt, so würdeich sie nicht gelitten haben, und ein solcher Verdacht von meinerSeite hatte ihm das Leben gerettet.
„Was den mannichfachen Widerspruch betrifft, den ick gefunden,die zahlreichen Fürbitten die man bei mir eingelegt haben soll, wieman damals aussprcngte, so ist daran kein wahres Wort. Dasalles wurde nur erfunden, um mich recht verhaßt zu machen. Ebenso vrrhält cs sich mit den vielerlei Vewcgunasgründen, welche inanmir untergelcgt hat. Diese Ursachen konnten vielleicht in der Seeleund den Privacabsichten der subalternen Acteurs, die hierbei auf-tracen, verbanden seyn, ich selbst habe nichts dabci gedacht, alswas die N cur der Sache an und für sich und die Energie meinesganzen Wesens mit sich brachte. So viel ist gewiß, daß, wenn ichzeitig genug von gewissen Eigenheiten in Betreff der Meinungenund des Natureis des Prinzen unterrichtet gewesen wäre, und be-sonders, wenn ich den Brief, welchen er an mich geschrieben, den