Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
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Hab's gesagt; und wennsich's um etwas Ernst-haftes handelt, will ich Euch wohl zeigen, daß ichkein Kind bin. Wißt Ihr, was ich das Herz habefür Euch zu thun ? Ich bin im Stande, dem HerrnAmcmanne einen Besuch abzustatten. Wird ihm dieEhre wohl munde»? Ich bin im Stande, ihn eine, richtige halbe Stunde von dem Grafen-Herzoge schwa-tzen zu lassen und von unserem spanischen Herrn Ka-stellan , und ihm in allem, was er von diesen unend-lichen Dingen sagt, Recht zu geben. Ich lasse dannwohl ein Wörtchen vom Herrn Onkel im geheimenRathe fallen: Ihr wißt, welche Wirkung so etwasauf den Herrn Amtmann hat. Und endlich, endlichhat der Herr unseren Schutz mehr von Nöthen, alswir seine Gefälligkeiten. Nach diesem Pfiffe gehe ichund verlasse ihn geschmeidiger als jemals."

Graf Attilio begab sich nach diesen und ähnlichenReden auf die Jagd, Don Nodrigo erwartete vollerUngeduld Griso's Rückkehr- Endlich, gegen Mit-tag , kam er und kramte seine Nachrichten aus. DieVerwirrung der vergangenen Nacht machte außeror-dentliches Aufsehen. Das Verschwinden dreier Men-schen aus einem kleinen Dorfe war etwas so wichtiges,daß man, theils aus Theilnahme, thcils aus Neugiernatürlicherweise häufige, eifrige und anhaltendeNachfor-schungen anstellte. Anderseits waren auch zu viele Men-schen mehr oder minder mit der Wahrheit bekannt, alsdaß alle hatten schweigen können. Perpetua brauchte

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