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warf einen Mantel von Wachstuch um, nahm einenPilgerstab in die Hand und sagte: „Kommt, Bravi!Verhaltet Euch ruhig und gehorcht rasch!" Baldhatten sie von der entgegengesetzten Seite, auf derdie Bewohner sie verließen, die Hütte erreicht. Gri-so ließ die Bande einige Schritte davon Halt machen,ging allein, um zu spähen, vor, und da äußerlich dietiefste Ruhe herrschte , so winkte er zwei Kerle herbeiund befahl ihnen, still eine Leiter anzulegen, über dieHof-Mauer zu steigen und sich drinnen hinter einendicken Feigenbaum zu verstecken, den er am Morgenwahrgenommen hatte. Er selbst klopfte hierauf leisean, in der Absicht, sich für einen ermüdeten Wanderer'auszugcben, der bis zum Anbruche des Tages umHerberge bitte. Keine Antwort. Er klopfte stärker;Alles blieb still. Nun ließ er einen dritten Bravoherbeikommen , mit dem Geheiß, sich ebenfalls nebendie beiden andern zu verbergen und zugleich das Thor-schloß von innen abzufchrauben, damit freier Aus-und Eingang werde. Alles wurde mit Vorsicht undErfolg vollbracht; auch die andern herzugeholt undim Hofe verborgen, das Thor geräuschlos wieder zu-gemacht und mit Wachen umstellt- Erifo schritt aufdie Hausthüre los, klopfte auch hier an, wartet undwartet vergebens. Er macht auch von dieser Thüredas Schloß los, —Niemand von innen vernimmt esund ruft ein: „Werda!" Nichts, gar nichts läßtsich hören, es kann nicht besser gehen. Er winkt ci-
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