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1 (1828)
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und schauten dabei über den Hof hinweg ins Zim-mer, wie um sich, ohne Argwohn zu erregen, mitdem Innern bekannt zu machen. Gegen Mittag end-lich verschwanden diese lästigen Spione. Agnes gingvon Zeit zu Zeit vor den Hof hinaus, sah sich rechtsund links auf der Straße um und sagte freudig:„Niemand! " was auch Luzia gern hörte, ohne daßbeide eigentlich wußten, weshalb. Aber der Vorfallbenahm ihnen doch viel von dem zum Abende gesam-melten Muthe.

Um über diese Herumstreicher Aufschluß zu geben,müssen wir einen Schritt zurückthun und uns wiederzu Don Rodrigo wenden, den wir gestern Nach-mittag beim Abgänge des Pater Christoforus alleinließen,

Wie wir erwähnten, ging derselbe mit großenSchritten hin und her. An den Wanden hingen dieBilder seiner Ahnen. Er blieb an der einen Wandstehen, sah auf und fand sich vor einem seiner kriegeri-schen Vorfahren, dem Schrecken der Feinde und Solda-ten. Er hatte ein furchtbaresAcußere, kurzes, borstigesStirnhaar, zugespitzten und gedrehten Schnurrbart.Der Held stand aufrecht, in völliger, eiserner Rüstung,die rechte Hand in die Hüfte gestützt, die Linke anden Degenknopf haltend. Don Rodrigo betrachteteihn von oben bis unten, wandte sich dann um undhatte einen andern Vorfahren als obrigkeitliche Per-son, den Schrecken aller Prozeßsührenden, vor Augen.