Druckschrift 
2 (1828)
Entstehung
Seite
309
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dio fortwährend den kleinen, manchmal senkrechtenAbhang, oder wie er dachte Abgrund, zu seinen Fü-ßen hatte. „Auch Du," sagte er im Herzen zu demAllere, „auch Du hast die vermaledeite Mucke, Ge-fahren ,gufzusuchen« da doch der Weg so breit ist!^— Et lenkte den Zaum der andern Seite zu, verge-bens! und so ließ er sich denn, wie immer, vonFurcht und,Grimm zernagen. Die Brav! flößtenihm jetzt nicht so heftigen Schreck ein, da er der Ge-sinnungen .des Herrn doch ein wenig mehr versichert>var. >- 7 ',<Aber ," bedachte er dennoch, „verbreitetesich. diestNruszkeit von der großen Bekehrung unterdiese.Merle, . Wahrend wir noch in ihrer Nahe sind,wer weiß, wse sie dieselbe aufnehmen? Wer weiß, wasgeschieht?-Können sie sich nicht cinbilden, ichffey ge-kommen-,." den Missionar zu spielen? Gott verhüteeSki. wie würden sie mich nicht martern!" — Dasmärkische Aussehen des Unbekannten beunruhigte ihnnicht. .,-», Um solches Gesindel in den Schranken zuhaltench dachte er, „ bedarf es sicherlich eines solchenGesichtes; aber mußte es denn gerade mich betreffen,dem einen ,wie dem andern ins Gehege zu kom-men?" 7^-

Endlich hatte man die Anhöhe., endlich auch denAusgang des Thales hinter sich. Die Stirn des Un-bekannten klarte sich auf. Selbst Don Abbondio'sGesicht ward ein wenig natürlicher, er zog-den Kopfein wenig aus den Schultern, reckte Arme und Bei-