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in das Gesicht ;u sehen, das ganz verklärt ist, und dieWerke beweisen es ja auch schon....!"
Wir würden der Wahrheit untreu seyn, wolltenwir etwa nicht sagen, daß die gute Frau große Neu-gierde verspürte, von den bedeutenden Ereignissen,an denen sieTheil nahm, etwas zu vernehmen. Wirmüssen ihr aber zum Ruhme nachsagen, daß sie, vonehrfurchtsvollem Mitleid für Luzien erfüllt, und denErnst und die Bedeutung des ihr anvertrauten Amteseinigermaßen empfindend, nicht daran dachte, eineunbescheidene, lästige Frage zu thun; alles, was sieunterwegcs zu Luzien sagte, waren nur Worte desTrostes und der Theilnahme.
„ Gott weiß, wie lange Ihr nicht werdet gegessenhaben!" ,
„Ich besinne mich nicht mehr.... wohl langekeinen Bissen."
„Armes Kind! Und Ihr bedürft der Stärkung."
„Ja," sagte Luzia mit matter Stimme.
„ Nun, bei mir zu Hause wird, Gott sey Dank!gleich Etwas fertig seyn. Seyd nur getrost, wir sindnicht mehr fern."
Luziasankerschöpft, wie eingeschlafen in die Sanftezurück, und die gute Frau ließ sie ungestört.
Für Don Abbondio war diese Rückreise zwar nichtso angstreich als die Hinreise; Vergnügen gewahrtesie ihm aber dennoch nicht. Er hatte sich zwar imAnfänge, nachdem seine Furcht geschwunden war, et-il 2