Druckschrift 
2 (1828)
Entstehung
Seite
274
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len empfinden würde? Ihr theilt mir ihn mit, Ihr,sage ich, den ich hätte aussuchen sollen, Ihr, den ichzum Wenigsten so sehr geliebt und beweint, für de»ich so innig gebetet habe, Ihr, den ich unter allenmeinen herzlich geliebten Kindern mich am Meistenzu sehen und, hatte ich das hoffen dürfen, zu umar-men sehnte. Doch vermag nur Gott allein Wunderzu thun und der Schwache und Saumseligkeit seinergeringen Diener beizustehen."

Der Unbekannte erstaunte über diese kräftigenWorte, die dem, was er noch gar nicht hatte sagenkönnen, nicht einmal entschieden war, zu sagen, sodeutlich antworteten; er schwieg gerührt, aber auchbestürzt.Aber...." sagte Friedrich noch liebrei-cher:Ihr habt mir eine gute Nachricht zu bringen,und laßt mich so lange darauf warten ?"

Eine gute Nachricht? Ich ? Der sch die Hölleim Herzen trage, soll Euch eine gute Nachricht zubringen haben? Sagt mir doch, welcher guten Nach-richt Ihr von Jemand meines Gleichen gewärtig seynkönntet!"

Käst Gott Euer Herz getroffen habe, Euch.zudem Seinigen machen wolle," cntgcgnete der Cardi-nal ruhig.

Gott! Gott! Gott.!. Wenn ich ihn nur sähe.!Wenn ich ihn nur empfändet, Mo ist dcyu Gott?"

Das fragt.Ihr mich? Ihr? Wem könnte erdenn wohl näher.stehen , als Euch? Fühlt Ihr ihn