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was übermorgen? was später? Und die Nacht- dielange zwölfstündige Nacht? Ach, die Nacht! nein, nein,die Nacht!"—Zurückgesunken in die entsetzliche LeerederZukunst,suchteervergcbcns Anwendung dcrZeil,sannvergebens nach, wie er Tage, wie er Nachte verbringenmöge. Jetzt nahm er sich vor, das Schloß zu verlassen,in ferne Länder zu wandern, wo man noch nicht von ihmreden höcre; aber er fühlte, daß er, er selbst, sichnimmer verlassen würde: jetzt schöpfte er die traurigeHoffnung, seinen alten Adam wieder anzuziehen, seinealten Lüste wieder zu erneuen: es war nur flüchtigerTollsinn: jetzt wünschte er den Tag, wo er sich denSeinigen in seiner jämmerlichen Umwandlung zeigenmüsse, fern, jetzt nach, als ob er auch in seine Ge-danken Klarheit bringen werde. Und — gerade mitdem Anbruche der Morgendämmerung, wenige Au-genblicke, nachdem Luzie eingeschlafen war, als ernoch regungslos, aufrecht im Bette saß, schlug eineunbestimmte Tonwelle, die etwas eigcnthümlich Fest-liches in sich führte, an sein Ohr. Er horchte aufund vernahm fernes Festgcläute, näher das Echo inden Bergen, das jeden einzelnen Klang langsam wie-derholte und mit ihm verschmolz.. Nach kurzer Weilevernahm er andere, ebenfalls festliche, nähere Glo-ckentöne; dann noch andere. — „Was ist das fürFreude? Worüber freut sich denn AllcS? Weshalbist Allen so > wohl ? —" Er erhob sich von seinemDornenlager, zog sich, irr Hast ermMonig an, offnere
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