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„Nein, nein, laßt mich' zufrieden."
„Nun, Ihr wollt es so. Seht, ich lasse Euchden guten Platz, drücke mich hier an die Seitcnbrct-ter, er bleibt Euch immer frei. Wollt Zhr noch zuBette gehen, so wißt Ihr es. Erinnert Euch aber,daß ich Euch mehrmals gebeten habe." Sie krochhierauf, angekleidet wie sie war, unter die Decke undalles ward still.
Luzia kauerte unbeweglich, zusammengckrümmtin dem Winkel, die Kniee an den Leib gezogen, dieHände auf den Knieen, das Gesicht in den Händen.Sie schwebte zwischen Wachen und Schlaf, aber Ge-danken, Einbildungen, Herzklopfen, folgten sich imschnellsten, ungestümsten Wechsel. Jetzt war sic sichselbst bewußter, alle gesehene, empfundene Schrecknissedieses Tages stellten sich ihr deutlicher dar, schmerz-crfüllt überdachte sie alle Umstände der düsteren, ent-setzlichen Wirklichkeit, welche sie umfing; jetzt kämpfteihr Gemüth, in noch nächtlichere Abgründe gestürzt,mit den, der Ungewißheit und dem Schrecken ent-standenen Phantomen.
Dieser Zustand währte sehr lange; wir ziehen aber-mals vor, schnell darüber hinzugehen. Ermattet,kraftlos streckte sie ihre eingeschlafenen Glieder von sich,streckte sich oder sank vielmehr ausgestreckt nieder undlag eine Weile in einer, wirklichem Schlafe ähnli-chen, Bewußtlosigkeit- Plötzlich, wie auf innerenNus, erholte sie sich, fühlte das Bedürfnis, ganz zu
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