druckt zu werben. Es ist eine schöne Sache, wenn manden Mund so auf dem rechten Flecke hat! Es wird unver-züglich der Befehl zu ungehinderter Durchfuhr gegeben,die Städte müssen es nicht nur wieder Herausrücken,sondern sogar geleiten, und es ist nun auf dem Wege hie-her. Auch für das Landvolk ist gesorgt; einEhrenmannhat dem Senate vorgestellt, daß man außer derStadt auch hungere, und gleich darauf hat ihnender Senat vier tausend Scheffel Hirse, der doch auchBrod giebt, überwiesen.— Uebrigens, was braucheich Dir's erst noch zu sagen? Giebt's kein Brod mehr,so essen wir Zukost. Gott hat mich mit Glücksgüterngesegnet. Du weißt es. Ich will Dich jetzt zu mei-nem Herrn führen, ich habe ihm schon manchmalvon Dir vorgeschwatzt, erwirb sich freuen, Dich zusehen. Er ist ein wackrer Bergameser, nach altem Schrotund Korn, mit offenem Herzen. Er erwartet Dichjetzt zwar nicht, hört er aber die Geschichte ....Und dann kann er auch schon mit den Arbeitern aus-kommen, denn die Theuerung geht vorbei, der Han-del bleibt. Vor allen Dingen muß ich Dir noch et-was sagen: weißt Du, wie man uns Mailänder hierzu Lande nennt?"
„Wie man uns nennt?"
„Man nennt uns Füchse."
„Das ist ein sauberer Name. "
„So ist's: wer, in Mailand geboren, in Ber-gamo leben will, muß cs sich gefallen lassen. Den