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rin und rief mit lauter Stimme durch das Geräuschdes Wassers und der Räder, ob hier Bortolo Castag-neri wohne.
„Herr Bortolo! Dort ist er."
„Herr? — gutes Zeichen;" dachte Nenzo, er-blickte den Vetter, lief auf ihn zu. Der Vetter drehtsich um, erkennt den Jüngling, der ausruft: „dabin ich!" Ein Ach des Erstaunens, ein gegenseitigesUmarmen, ans - Herz - drücken. Nach dem er-sten Empfange entzieht Bortolo unfern Freund demLärme der Maschinen, den Blicken der Neugierigen,nimmt ihn mit sich in ein anderes Zimmer und spricht:„Sey mir willkommen, willkommen, Du lieberJunge! Wie oft habe ich Dich nicht zu mir eingela-den, bist niemals gekommen, und kommst nun ge-rade in so böser Zeit."
„Wie soll ich Dir es sagen, ich komme nicht ausfreiem Willen, " sagte Nenzo und erzählte ihm, nichtohne innere Bewegung, mit der äußersten Kürzeseine traurige Geschichte.
„ Wie sieht man nicht noch die rochen Blutstrci-fen, Du armer Nenzo!" sagte Bortolo. „ Du hastDeine Hoffnung auf mich gesetzt und ich werde Dichnicht verlassen. Man braucht jetzt zwar wirklich keineneuen Arbeiter, kaum, kaum kann ein Zeder, ,dieer schon hat, erhalten, um sic nicht ins Verderben zubringen und seinem Handel zu schaden; aber der Herr