117
Ä ak,r
>iM,r
^»ii-
a
l^id»
LOK-'A :
i
j MläÄ«!"
ß!«-'
I Ü
land," sing ein Anderer mürrisch und heimtückischan: — nahendes Pferdegetrab unterbrach ihn. Alle lie-fen an die Thüre, erkannten den Angekommenen, lie-fen ihm entgegen. Es war ein Mailänder Kaufmann,der mehrmals des Jahres in Geschäften nach Berga-mo reiste, die Nacht gewöhnlich in diesem Wirths-hause zubrachte und, da fast immer dieselben Gästeda waren, sie ziemlich alle kennen gelernt hatte. Siedrängten sich um ihn, einer nahm den Steigbügel,ein anderer den Zaum ab.
„Willkommen, willkommen!"
„Willkommen, meine Herren!"
„Habt Ihr eine glückliche Reise gehabt?"
„Eine recht glückliche; wie geht's Euch denn?"
„Gut, gut; wie steht's in Mailand?"
„Ach! da giebt's Neuigkeiten!" sagte der Kauf-mann, stieg ab und überließ das Pferd einem Stall-knechte; „aber, aber," fuhr er fort, indem er mitden Andern in Haus und Zimmer trat, „jetztmißt Ihr ja wohl schon mehr als ich selbst."
„Nein, nein, wir wissen nichts;" riesen Mehrezugleich, die Hand auf die Brust legend. ^
„Ist es möglich?" sagte der Kaufmann; „nunso werdet Ihr manches Gute und Schlimme hören-He da, Wirth! mein gewöhnliches Bett ist doch leer?Gut! Ein Glas Wein und mein gewöhnliches Abend-essen ! Macht schnell, ich will mich bald niederlegen,morgen mit dem Frühsten aufbrechen, gegen Mittag
k