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Häuschen ein Weinzeichen. Er hatte sich schon seiteiniger Zeit nach Stärkung gesehnt, trat also, umdiese beiden Zwecke zugleich zu verfolgen, ein. Eswar nur eine alte Frau gegenwärtig, die vor demSpinnrocken saß und spann. Renzo verlangte zu es-sen, man bot ihm ein wenig Stracchino *) und gu-ten Wein an. Er verlangte die Speise, verneinteden Wein, — vielleicht war er ihm noch von dem ihmgestern verursachten Spaß« her verhaßt! — und bat dieFrau, ihn recht schnell zu bedienen. Sie hatte ineinem Augenblicke aufgetragen und bestürmte nun-mehr ihren Gast mit Fragen über Fragen über seine«igenen Angelegenheiten, über die großen Ereignissein Mailand, wovon schon manches Gerücht bis hiehergedrungen war. Nenzo zog sich mit vielem Geschickeaus der Sache, schützte sich vor ihrer Neugier, undbenutzte sie sogar, als die Frau auf die Frage gerieth,wohin er wolle.
„Ich habe an vielen Orten Geschäfte," crwie-derte er, „ behalte ich ein wenig Zeit übrig, so möchteich auch gern nach dem schönen, großen Dorfe aufder Straße nach Bergamo ...., es liegt nicht weitvon der Grenze, noch im Mailändischen.... je, wie
») Stracchino, bekanntlich eine Art Käse, die durchganz Italien, ja Europa berühmt ist. Die bestenStracchini fertigt man in der Gegend um Mailand jin welchem Bezüge besonders Gorgonzola, Domalne desDuca Zerbeion!, Ruf hat. A- b. Ueber.