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2 (1828)
Entstehung
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dacht wurde Gewißheit. Daß er nach dem Abgängedes Schwertfegers noch fortgeschwatzt habe, war ihmnur dunkel entsinnlich; mit wem, erricth er halb undhalb; wovon, das wollte, so sehr er es auch marterte,sein Gedächtniß durchaus nicht wissen: er wusste nurso viel, daß er eben nicht bei sich war. Der armeMensch quälte sich auf diese Weise gar sehr, und esging ihm wie einem, der viele weiße Blätter unter-schrieb und sie Jemanden anvertraute, den er fürehrlich und gut hielt, ihn nun als Schuft kennenlernt, und gern wissen möchte, wie er mit seinen An-gelegenheiten verfahren sey. Wie kann er das aberjemals erfahren? — Es ist ein Ehaos! — Eine zweiteVerlegenheit, worin er sich befand, war die, fürseine Zukunft nur traurige, luftige Pläne und Aus-sichten zu finden; als die nächste machte sich ihmseine Unkenntniß des Weges bemerkbar. Er war einegute Strecke aufs Gerathewohl gelaufen und fühltenun das dringende Bedürfnis, sich darüber zu unter-richten; ob sich ihm gleich bei dem Gedanken an dasWort Bergamo ein trauriges, unheimliches Gefühlaufdrang und er es fast nicht, was doch so nöthig, aus-zusprechcn im Stande war. Er wollte, wie in Mai-land, einen der Ersten, die ihm begegneten, ansprechen,und that es.

„Ihr seyd vom Wege abgekommen;" antworteteder Mann, dachte ein wenig nach und beschrieb dann,rheils mit Worten, theils mit Gesten, die Richtung,