ihm aber nicht gelang. 7, Braver Wirth,", stammelteer dann, „jetztsehe ich ein, daß Du ein Ehrenmannbist; das ist ein gutes Werk, daß Du einem wackernBurschen ein Bett giebst; aber die verwünschte.Na-men-Geschichte, die war nicht recht. Zum Glückbin ich, meines Theils, doch auch nicht eben auf denKopf gefallen_"
Der Wirlh war der Meinung, Renzo könne un-möglich mehr viel vonsich wissen, und da er aus man-cher Erfahrung wußte, daß der Mensch in einem sol-chen Zustande sehr geneigt sey, sich gänzlich ohne Rück-halt mitzutheilen, so gedachte er, von diesem Vernunft-blicke Nutzen zu ziehen und einett nochmaligen Ver-such zu machen. „Mein lieber Sohn," sagte er,liebkosend mit Stimme und Miene, „ cs geschah janicht, um Dich zu kranken, noch auszuforschen; aberbedenke nur: das Gesetz ist einmal da, und wir müs-sen ihm gehorchen, außerdem werden wir gestraft;ist es also nicht besser, zu gehorchen? Und was ist'sdenn am Ende? — Große Sachen! Nichts alszwei Worte. Nun, nicht um des Gesetzes Willen,um meinet Willen; höre, hier unter uns, unter vierAugen, komm, laß uns unsere Sachen abmachcn;sage mir, wie Du heißt und.... und dann gehein guter Ruh zu Bette."
„Schurke!" rief Renzo aus, „Betrüger! Duhörst noch nicht mit Deiner verdammten Namen-Ee-schichteauf!"