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lagen wir noch in der Kasse des BäckerS, ober in derLasche eines Zuschauers des Aufruhrs, der, ganzauf denselben erpicht, darüber unbeachtet ließ, wasmit ihm und um ihn selbst vorgehe. Der Larin waraußerordentlich. Ein Ausmärker lief hin und her inder allergrößten Eile und Hast, indem er zugleich denTisch bediente und mitspielte. Der Wirth saß indem Kaminwinkel auf seinem Schemmel und schienmit seltsamen Figuren beschäftigt, die er mit der Feu-erzange in die Asche malte und wieder verwischte;in der Thal merkte er gespannt auf alles, was um ihnvorging.
Als er die Thüre aufgehen hörte, erhob er sich undging den Ankommenden entgegen. Beim Anblicke desUnbekannten, sagte er bei sich: „ Verdammt, mußtdu denn auch allemal zur ungelegensten Zeit kommen!"Und nachdem er einen Blick auf Renzo geworfenhatte: „Dich kenne ich nicht, kommst du aber mit soeinem Jäger, so mußt du Hund oder Haase seyn;sage nur ein Paar Worte und ich weiß cs schon." —
Auf dem Antlitze des Wirthes zeigte sich indeßvon diesem geheimen Selbstgespräche keine Spur, esschien unbelebt und unbeweglich, war voll und glan-zend, ein dichter rother Bart hing von ihm herab,und in ihm funkelten zwei klare, scharfe Augen.
„ Was befehlen die Herren? " fragte er.
„Vor allen Dingen eine Flasche guten, reinenWein," sagteRenzo, „dannein paar Bissen Abend-