aufgehört hatten, mit einander zu reden und ihmzuhörten. Es ertönte ein verwi'rrctes BeifallsgeschreiBravo! Gewiß, er hat Recht, er Hat-Recht, es istnur allzuwahr!" — Aber auch die Kritik blieb nichtaus. „Ei ja," sagte Einer und ging davon, „gebt nureinem aus dem Gebirge Recht-,, das sind alles Advo-katen!" — „Jetzt," murmelte ein Anderer, „jetztmag jeder Lumpenhund wohl reden; am Ende aber,wollen wir auch noch Fleisch ans Feuer setzen, büßenwir das wohlseile Brod darüber ein, und dessentwe-gen haben wir uns doch nur erhoben!"
Renzo vernahm nur das Lob, was man ihm er-theilte. Einer ergriff ihn bei der Hand, ein Andererbei jener. — " Aus Wiedersehen morgens "
„Wo denn? —Auf dem Domplatze. Ja» ja,schon gut. — Dort sprechen wir mehr darüber,dort soll's beschlossen werden! — "
„Wer von den wackeren Leuten kann mir dennein Wirthshaus zeigen, wo ich einen Bissen zu essenund eine Schlafstelle haben kann?" fragte Renzo.
„ Ich will Euch zu einem führen, lieber Mann,"sagte Einer, der der Rede aufmerksam zugehört undnoch kein Wort gesagt hatte. „ Ich weiß ein Wirths-haus, wo es Euch gefallen wird und will Euch demWirthe, der mein Freund und ein Ehrenmann ist,empfehlen."
„Ist es weit von hier?" fragte Renzo.
„Ganz nahe," erwiedcrte Jener.