Druckschrift 
2 (1828)
Entstehung
Seite
51
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Krähe hake der andern dle Augen aus; Andere mur-melten wohl auch ernstlicher unter einander: es seynicht alles mit rechten Dingen zugegangen, man habedas Volk hintergangen, es sey toll gewesen, erst sozu toben und zu wüthen, und sich hernach auf einesolche Weise bei der Nase herumführen zu lassen.Unterdeß war aber die Sonne untergegangen und alleDinge wurden grau. Viele gingen, des Tages undunnützen Geschwatzes müde, nach Hause.

Unser junger Freund war, nachdem er den Wa-gen, soweit es ihm nöthig schien, geleitet hatte, wieim Triumphe durch die Reihen der Soldaten zurück-gegangen und fühlte sich, außer Tumult und Gefahr,frei und froh; er wanderte eine Strecke mit der Men-ge und schlug dann einen Seitenweg ein, um sichebenfalls an freierer Lust zu erfreuen. Nach einerWeile, als alle die Szenen und Gefühle und frischen,wirren Erinnerungen noch in ihm lebten und webten,verlangte ihn sehr nach Speise und Ruhe. Er sähevon einer Seite zur anderen, ringsumher und em-por, ob irgend wo das Schild eines Wirthshauseszu erblicken sey; ins Kloster konnte er, es war schonzu spat, nicht mehr gehen. Indem er nun so miterhobenem Kopfe seines Weges wandelte, gerieth erzu einem Volkshaufen und Hörle von Vermuthungen,Vorschlägen und Absichten im Betreff der Ereignissedes morgenden Tages sprechen. Er hörte einen Au-genblick zu und konnte sich nicht enthalten, auch seine

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