liche Welse; die Nächststehenden suchten durch ihrenBeifall und Jubel den der Menge immer mehr anzu-ftuern, dem Wagen durch das Gedränge Bahn zumachen; andere klatschten dem, was er sagte, Beifallzu und verbreiteten es zu den Entfernteren, oder ließenihn auch Manches, was sie für das Beste hielten,gesagt haben und lenkten die wandelbare Erbitterungnunmehr selbst gegen die wüthendsten, blutdürstigstenAufwiegler. „Wer ruft nicht gern, was er rufenkann: Es lebe Ferrer? Hast Du es nicht gern, wenndas Vrod wohlfeil ist? Nur Schurken verlangen un-christliche Gerechtigkeit, nur Schurken schreien, denProviantmeister zu hangen. Ins Gefängnis mitdem Proviantweister! Es lebe Ferrer! Platz für Fer-rer!" Und so wie der Muth der friedlichen Partheimit ihrem Erfolge immer mehr zunahm, so nahm derder anderen gleichmäßig ab, und wer anfänglich nurzu Ruhe und Frieden sprach, riß am Ende den Ar-beitern die Werkzeuge aus den Händen und jagte sieselbst von dannen. Die Gegenparthei knirschte vorWuth, drohte, suchte sich von Neuem zu verstärken;aber ihre Zeit war vorüber; das Geschrei: „ins Ge-fängnis! Gerechtigkeit! Ferrer!" übertäubte jedes an-dere, und sie mußte nach vergeblichen Anstrengungenweichen. Die andere Parthei bemächtigte sich desEinganges, ihn gegen neue Angriffe zu vertheidi-gen, Ferrers Ankunft vorzubereiten Einige rüstendurch die Spalten der Thüre den Hausleuten zu, es
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