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Es fehlte nur noch ein kleiner Stoß, ein kleinesEreigm'ß, der geringste Anlaß, um aus WortenLhatcn werden zu lassen, und -— er blieb nicht aus.Mit Tagesanbrüche kamen die Bäckerburschen mit ih-ren gefüllten Brodkorbcn aus den Läden, um dieKunden zu versorgen. Als der erste dieser unglück-lichen Jungen einem der Dolkshcrufen sichtbar wurde,war es, als siel eine, brennende Lunte in ein vollesPulverfaß. »Seht da, ob es noch Vrod gicbt!"riesen Aller Stimmen mit einemmale. „Ja, ja, fürdie Tirannen, die im Ueberfluße schwelgen, die unswollen Hungers sterben lassen!" sagte Einer, trat zudem Wackerburschen, streckte die Hand nach dem Kor-be auf, griff hinein und sagte: „Laß sehen!" DerBursche wird einmal übers andere roth und bleich,zittert und bebt und will sagen, „laßt mich gehen! "aber das Wort erstirbt ihm im Munde, er giebt mitden Armen nach, und versucht, sich so schnell als mög-lich der Gurte zu entledigen. „ Herab mit dem Kor-be!" hieß cs. Von allen Seiten wird angepackt,man reißt ihn zu Boden, reißt das weiße Tuch, wasüber ihn ausgebreitet,ist, hinweg, und beim An-blicke des Brodes ruft Einer: „Wir,sind auch Chri-sten, wir wollen auch Brod essen!" Er nimmtdann eines heraus, zeigt cs den Umstehenden undfangt an zu essen. Nun greift eine Hand über dieandere nach dem Korbe, und im Nu ist ec leer.Wer nichts hat bekommen können, rennt beim An-