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Die zertrümmerte Treppe wcir kaum wieder hergcstellt,als Herr Wipprccht von seiner Neise zurück kam. Hütchensprach bald unter vier Augen mit ihm und rühmte sichseiner Thaten.
„Gut!" sprach der Ritter: „Ich bin mit dir zufrieden,und bestelle dich von heut an für immer zum Aufsehermeines Weibes. So lange du dieses Acmtchen treulichverwaltest, will ich dir einen ruhigen Aufenthalt in mei-nem Hause mit Vergnügen gestatten."
Man hätte darauf gewettet, der Kobold würde diesenAntrag sehr freudig aufnehmen; allein er schüttelte denKopf und sprach: „Ich danke für Euer gütiges Zutrauen,Herr Ritter! Diese Bedingung ist mir aber zu hart. Esmacht mir zwar, wie ich Euch gesagt habe, bisweilen Spaß,einen verkühlten Lassen zu züchtigen; doch in Eurem Hausegibt es der Arbeit in diesem Fache so viel, daß ich hun-dert Augen und nicht weniger Hände haben müßte, wennich alle lüsterne Spatze, die gern Eure Kirschen benaschenmochten, verscheuchen sollte. Darum will ich mich lieberempfehlen. Gehabt Euch wohl!"
So schied der Kobold aus dem Hause des Ritters, undfand sich nun in der bischöflichen Küche wieder ein. Hieraber war seines Bleibens nicht lange. Es gab täglichzwischen ihm und dem Koch Tobias Streitigkeiten undBalgereien, und sie verklagten sich oft bei dem Bischof.Dieser sah bald ein, daß er Einen dieser Zänker entfernenmüsse, wenn der Friede seines Hauses bestehen solle. Dader Koch seit der wider ihn anhängig gewesenen Unter-suchung seine Gnade verloren hatte, so entschloß er sich,