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6 (1847) Talismane gegen die lange Weile
Entstehung
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Der Dritte fiel gleich einem Klotze nieder,

Indem er ins Gemach der Dulcinea trat.

Gr raffrc sich empor und stürzte plbtzlich wieder,

Sobald er nur ein Schrirrchen weiter tlmt.

Ein unsichtbares Ding, wie eine Kugel, rollteAn jedem Platz, auf dem er fußen wollte.

Die Dame lachte seiner Qual,

Bis er beleidigt sich empfahl.

Dem Vierten schien das Glück im Anfang mehr gewogen.Er setzte sich bereits; doch nirgends fand er Nast:

Denn zwanzig eichne Sessel bogenWie Postpapier sich unter seiner Last.

ES war, wohin er trat, als kam' ein Berg gegangen;

Die Wände zitterten und alle Dielen sprangen.

Die Dame trieb ibn fort mit ängstlichem Geschrei;

Er ging und rammelte die Stiege morsch entzwei.

So war denn auf Ein Mal dcr Weg zu den Zimmernder schöne» Nittcrin gesperrt. Aber ihr Aufseher hatte den-noch keine müßigen Tage; denn der Platz vor dem Hausewimmelte von Pflastertretern, die nach ihrem Fenster hin-auf seufzten und liebäugelten. Dieses kleine, unschuldigeHerzcnsverkchr hätte der Gnom füglich erlauben können;allein er that cs nicht, sondern stäupte die empfindsamenAmanten mit unsichtbarer Hand durch Steinwürfe, Was-serspritzen und Faustpüffe von der Gasse. Einigen, dieam Hause stehe» blieben, Schmeicheleien flüsterten und Händevoll Küsse hinauf warfen, fuhr er sogar, in der Gestalteines großen Fleischerhundes, auf den Leib, biß sie in dieWaden, zerriß ihre Kleider und hetzte sie mit schrecklichemGebell die Straße hinab. Kurz, er handhabte die Polizeivor dem Hause des Ritters so scharf, daß kein Auflaufvon Liebhabern entstehen konnte, und sich endlich keinermehr in diese gefährliche Gegend wagte.