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netten Burschen und hatte das allgemein beneidete Glück,die Gunst des schönsten Gnomeumädchcns zu gewinnen.Wir verbanden uns und lebten ein Jahr lang so traulich,wie ein zärtliches Tanbcnpaar; aber die Treue — dieheilige Treue — ist leider in der Unterwelt so selten, alshier! — Ein junger Gnomcnfürst fand mein Liebchenschön, und die Treulose verließ mich schändlich, um seinenThron mit ihm zu theilen. Nun ward mir meine Hei-math zu enge; ich floh vor dem Hohngclächter meinerBrüder, die mich vorher beneidet hatten, in die Oberweltund gesellte mich zu den Menschen. Hier lehrte mich dennbald die Erfahrung, daß mein Schicksal eine sehr alltäg-liche Geschichte sey. Da nun ein unwiderstehlicher Hangzur Neckerei in die Natur aller Gnomen verwebt ist, undalso auch ich dann und wann einen Affen tanzen lassenmuß: so beschloß ich gleich anfangs, meine bösen Erblau-nen blos gegen die Feinde der weiblichen Tugend unddes ehelichen Glücks — mit Einem Worte, gegen dieKorsaren auf dem Meere der Liebe — zu richten. Ichhabe das, wie männiglich bekannt ist, schon gethan; aberjetzt sticht mich der Kitzel aufs neue. Ich mnß ihn stillenund weiß dazu keinen bessern Tummelplatz, als dein Hans.— Sich, das ist der Grund, warum ich hier bin." —Der Ritter versetzte zwar, er werde schon selbst, wenner es nöthig finde, sein Hausrecht brauchen; allein derKobold ließ sich dadurch nicht abweisen. „Ich habe ge-hört," fuhr er fort, „daß du heut oder morgen verreisenwillst; da werden denn vollends, wenn die Katze nicht zuHanse ist, die Mäuse tanzen. Doch ich erzeige dir durchdieses Sprichwort beinahe zu viel Ehre; denn du bist einso frommer Kater, daß allenfalls eine kecke Maus ihrNest in deinem Ohre bauen könnte. Wer, sage mir, wer