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Dieser muthige Trotz schreckte den furchtsamen Tobias,sich so nah an seinen Gegner zu wagen. Aber wüthendergriff er ein Gefäß mit Wasser und goß ihm von ferneine Fluth über den Kopf.
Die Zuschauer freuten sich jetzt, einen zweiten Davidund Goliath mit einander kämpfen zu sehen. Hütchentäuschte sic in ihrer Erwartung. Er trocknete sich schwei-gend mit seinem Mäntelchen, warf dem Koch einen fun-kelnden Blick zu und ging davon. Tobias blähte sichweidlich über seinen vcrmepnten Sieg, trat mit weit aus-gespreitztcn Beinen in die Thür und lachte laut.
Am folgenden Morgen traf ihn die Reihe, die Tafeldes Bischofs, ohne Beihülse der übrigen Köche, die einenRuhetag hatten, zu besorgen. Er und ein Lehrling be-fanden sich allein in der Küche und versahen sich jedenAugenblick Hütchens Ankunft. Der Schalk verbarg sichvor ihnen; doch unsichtbar war er geschäftig, sich für daSempfangene Bad zu rächen.
In ollem, was rer Koch begann,
Erfuhr er Hütchens Tücke.
Kaum griff er Topf' und Tiegel on,
So brachen sie in Glücke;
Uno als er wild und fürchterlichDrob fluchte, kam vom NackenFlink eine Hand herum und strichIhm klatschend beide Backen.
Im Wahn, der Junge hinter ihmHab' ihn so frech geschlagen,
Packt er mit tollem UngestümDen Armen bei dem Kragen.
„Verdammter Bube!" ruft er barsch,
Und seine Auge» blitzen. —
Da setzt sich schnell ein Heer in Marsch,
Den Knaben ju beschützen.